23grad-Neujahrskaffee im Avenir - Lüneburg

Ein neues Jahr beginnt – Veränderung: Der uns Lüneburgern so vertraute Eine-Welt-Laden in der Katzenstraße 2 von und mit Ulrich Hellfitz ist verschwunden. Seit 1990 war er ein Ort zur Vermarktung von Fairtrade-Produkten und einer der Ausgangspunkte des politischen Engagements für mehr Nachhaltigkeit. Und nun erstrahlt dort ein kleines Café mit neuem Charme. Es heißt „Avenir Laden & Cafe“ (www.a-venir.de)

Grund genug für 23grad sich in kleiner geselliger Runde dort zu einem Neujahrskaffee zu treffen und sich von Max Timm ein wenig über die Entwicklung des Heinrich-Böll-Hauses erzählen zulassen. Das Haus wird vom Verein "Unsere Welt - für Frieden, Umwelt, Gerechtigkeit“ geführt.

Ulli genießt nun seinen mehr als verdienten Ruhestand und hatte zuvor den Weg gemeinsam mit dem neuen Vorstand des Heinrich-Böll-Hauses für ein verändertes Konzept bereitet. Die Fäden in die Hand genommen haben die Erfinder der Lünebohne (www.facebook.com/luenebohne). So war die Zukunft des Hauses mit einem Café im Erdgeschoss quasi ein Muss. Die Ziele des früheren Eine-Welt-Ladens lassen sich auch jetzt weiter verfolgen und weiter entwickeln, denn die Lünebohne soll mehr sein als nur eine weitere Marke eines Fairtrade-Kaffees. Über den Namen und die Stadt-Silhouette auf der Verpackung will die Lünebohne auf sich und somit auf den fairen Kaffeehandel aufmerksam machen. Der wesentliche Unterschied zu anderen Fairtrade-Kaffees ist der regionale Bezug. Die Lünebohne erfüllt nicht nur die Fairtrade- und Biostandards, sondern ist ein partnerschaftlich gehandelter Kaffee. Es ist ein Handel auf Augenhöhe, der auf Transparenz und direkten Beziehungen basiert.

Der neue Vorstand ist aktiv und steckt sehr viel Energie in die Renovierung der Räume - alles im Ehrenamt. Neue Gruppen sind eingezogen und der Seminarraum wurde hergerichtet. Das regelmäßige Haus-Treffen wurde wieder belebt, was die Entwicklung im Böll-Hause enorm belebt.
Was nicht mehr ist, ist das Buch-, Schreibwaren-, und Textilangebot. Die Konkurrenz im Internet und in der Stadt ist zu groß. Das neue Sortiment an hervorragend ausgewählten Tees, Kaffees, Weinen, Honigen ist vielfältig und vor allem regional.

Dort, wo der Raum für Literatur und Schreibutensilien nicht mehr benötigt wird, ist nun Platz für ein kleines Café. Der typisch nordische Baustil besticht durch seine Schlichtheit und seine neutralen Farbtöne und mit dem Blick auf die freigelegte Lüneburger Backsteinarchitektur entstand ein gemütlicher Treffpunkt.

Samstagsvormittags muss man zeitig kommen, sonst ist das kleine Café voll, denn der Kaffeegenuss sucht in Lüneburg seines gleichen – geschmacklich „vortrefflich“.

23grad bedankt sich herzliche bei Max Timm (Vorstandsmitglied vom Verein "Unsere Welt - für Frieden, Umwelt, Gerechtigkeit e.V.“) für das informative Gespräch sowie den Rundgang durch das Heinrich-Böll-Haus.

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Der Laden
Heinrich-Böll-Haus Lüneburg
Event im Avenir